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Häufig gestellte Fragen



  • Chemische Unterlagen
  • ADR
  • Biozide
  • Detergenzien

Welche Chemikalien werden als gefährlich eingestuft?

Gefährliche Chemikalien sind Stoffe oder Gemische, die mindestens eine gefährliche Eigenschaft haben. Auf die Art der Gefahr weisen die Gefahrensätze/H-Sätze (Hazard statements) hin.


Im Hinblick auf die Art der Gefahr werden gefährliche Chemikalien in folgende Kategorien eingeordnet:
1. PHYSIKALISCHE GEFAHREN:
  • Sprengstoffe
  • Entzündliche Gase
  • Sprays
  • Oxidative Gase
  • Gase unter Druck
  • Entzündliche Flüssigkeiten
  • Entzündliche Feststoffe
  • Selbstreaktive Stoffe/Gemische
  • Pyrophore Flüssigkeiten
  • Pyrophore Feststoffe
  • Selbstentzündende Stoffe/Gemische
  • Stoffe/Gemische, die bei Wasserkontakt entzündliche Gase freisetzen
  • Oxidative Flüssigkeiten
  • Oxidative Feststoffe
  • Organische Peroxide
  • Ätzend für Metalle

2. GESUNDHEITSRISIKEN:
  • Akute Toxizität
  • Ätzend für die Haut / Hautreizung
  • Schwere Augenschäden / Augenreizung
  • Überempfindlichkeit der Atemwege und der Haut
  • Keimzellenmutagenität
  • Karzinogenität
  • Reproduktionstoxizität
  • Spezifische Toxizität für Zielorgane – einmalige Exposition (STOT SE)
  • Spezifische Toxizität für Zielorgane – wiederholte Exposition (STOT SE)
  • Gefahr beim Einatmen

3. UMWELTRISIKEN:
  • Akute Toxizität für die Wasserumwelt
  • Chronische Toxizität für die Wasserumwelt
  • Gefährdet die Ozonschicht

Wie erkennt man eine gefährliche Chemikalie?

Ob eine Chemikalie gefährlich ist oder nicht, kann man auf mehrere Arten feststellen:

  • anhand des Etiketts auf der Verpackung und/oder
  • anhand des Sicherheitsdatenblatts.

Wenn auf dem Etikett mindestens ein H-Satz oder ein Gefahrenpiktogramm angegeben ist, ist das Produkt als gefährlich eingestuft

Auf dem Sicherheitsdatenblatt sind die Gefahrenangaben in Abschnitt 2.1 aufgeführt. Derzeit sind zwei Systeme für die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien in Kraft. Das alte System (Abkürzung DPD) basiert auf europäischen Richtlinien aus den Jahren 1967 und 1999, das neue System (Abkürzung CLP) basiert auf der europäischen Verordnung Nr. 1272 aus dem Jahr 2008.

In der Praxis bedeutet das, dass für die Gefahrenkennzeichnung verschiedene Symbole oder Piktogramme sowie Texte vorkommen können. Für die Kennzeichnung von Stoffen wird seit dem 01.12.2010 ausschließlich das neue CLP-System verwendet, während für die Kennzeichnungen von Gemischen (Präparaten) das alte oder das neue System verwendet werden kann. Die Übergangsphase für die Kennzeichnung von Gemischen läuft bis zum 01.06.2017.

Gefährliche Chemikalien sind solche, bei denen auf dem Etikett (auf der Verpackung) mindestens eines der grafischen Standard-Symbole bzw. Piktogramme angegeben ist. Wenn kein Symbol oder Piktogramm vorhanden ist, kann eine gefährliche Chemikalie anhand von Hinweisen oder den besser bekannten „R-Sätzen“ (DPD) oder „H-Sätzen“ (CLP) identifiziert werden. Diese müssen sich auf jeder Verpackungseinheit befinden. Nach der CLP-Verordnung können neben den H-Sätzen für die Gefahrenkennzeichnung auch spezifische EUH-Sätze verwendet werden.

Was ist das Sicherheitsdatenblatt?

Beim Verkehr mit Chemikalien ist ein Sicherheitsdatenblatt eine unverzichtbare Informationsquelle. Das Sicherheitsdatenblatt ist der Personalausweis einer Chemikalie. Es stellt eine wichtige Information für Personen dar, die mit einer gefährlichen Chemikalie in Kontakt kommen, und für Gesundheitspersonal, das eine Person versorgt, bei der es wegen der schädlichen Wirkungen von Gefahrstoffen zu gefährlichen gesundheitlichen Zuständen gekommen ist.

Für welche Produkte muss ein Sicherheitsdatenblatt erstellt werden?

Ein Sicherheitsdatenblatt muss für alle Chemikalien erstellt werden, die als gefährlich eingestuft sind.

Der Lieferant des Stoffs oder Gemischs muss dem Empfänger des Stoffs oder Gemischs ein Sicherheitsdatenblatt zukommen lassen, das gemäß Anhang II der REACH-Verordnung ausgefüllt ist, wenn:
  • der Stoff oder das Gemisch die Kriterien für die Einordnung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 erfüllt oder
  • der Stoff beständig ist, sich in Organismen anreichert und giftig oder sehr beständig ist und sich sehr leicht in Organismen anreichert gemäß den Kriterien aus Anhang XIII; oder
  • der Stoff aus anderen Gründen als jenen aus Punkt (a) und (b) in einer Liste erfasst ist, die gemäß Artikel 59 (1) der REACH-Verordnung erstellt wurde.

Der Empfänger kann vom Lieferanten aber auch dann ein Sicherheitsdatenblatt verlangen, wenn ein Gemisch die Kriterien für die Einordnung als gefährlich gemäß den Titeln I und II der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 erfüllt, aber Folgendes enthält:
  • in einzelnen Konzentrationen von ≥ 1 Massen% für Nicht-Gas-Gemische und ≥ 0,2 Vol.% für Gasgemische mindestens einen Stoff, der gefährlich für die Gesundheit von Menschen oder die Umwelt ist, oder
  • in einzelnen Konzentrationen von ≥ 0,1 Massen% für Nicht-Gas-Gemische mindestens einen Stoff mit einer Karzinogenität der Kategorie 2, einer Reproduktionstoxizität der Kategorie 1A, 1B und 2, der eine Überempfindlichkeit der Haut der Kategorie 1 hervorruft, der eine Überempfindlichkeit der Atemwege der Kategorie 1 hervorruft oder Auswirkungen auf das Stillen oder über das Stillen hat oder beständig ist, sich in Organismen anreichern kann und giftig ist (PBT) gemäß den Kriterien aus Anhang XIII oder sehr beständig und sich sehr leicht in Organismen anreichert mit den Kriterien aus Anhang XIII oder aus anderen Gründen als jenen aus Punkt (a) in einer Liste erfasst ist, die gemäß Artikel 59(1) erstellt wurde, oder
  • einen Stoff, für den Expositionseinschränkungen am Arbeitsplatz auf Gemeinschaftsebene bestehen.

Der Lieferant des muss in diesem Fall auf Aufforderung des Empfängers diesem ein Sicherheitsdatenblatt zukommen lassen, das gemäß Anhang II der REACH-Verordnung ausgefüllt ist.

Ein Sicherheitsdatenblatt muss nicht bereitgestellt werden, wenn gefährliche Stoffe oder Gemische, die für die Öffentlichkeit angeboten oder verkauft werden, mit ausreichenden Informationen ausgestattet sind (z.B. einem Etikett), die dem Benutzer das Ergreifen aller erforderlichen Maßnahmen bezüglich des Schutzes der menschlichen Gesundheit, der Sicherheit und der Umwelt ermöglichen, außer wenn es ein weiterer Benutzer oder Vertriebsdienstleister verlangt.

In welcher Sprache muss ein Sicherheitsdatenblatt verfasst sein?

Ein Sicherheitsdatenblatt muss in der Amtssprache des Staates zur Verfügung stehen, in dem die gefährliche Chemikalie in Verkehr gebracht wird.

Übersetzungen von Sicherheitsdatenblättern für gefährliche Chemikalien sind nicht verpflichtend, aber zu empfehlen. In der Mehrheit der EU-Staaten verlangen die Unternehmen Sicherheitsdatenblätter in Slowenisch, ungeachtet der Gefahr. Außerdem sind Übersetzungen von Sicherheitsdatenblättern bei den meisten Ausschreibungen Pflicht.

Was sind die Ursachen für Änderungen von Sicherheitsdatenblättern?

Erfahrungen zeigen, dass ein gutes Sicherheitsdatenblatt nicht älter als zwei Jahre ist. Ein Sicherheitsdatenblatt muss regelmäßig überarbeitet bzw. geändert und ergänzt werden.

Ursachen für Änderungen von Sicherheitsdatenblättern können sein:

  • Änderungen in der Gesetzgebung, die den Inhalt und die Form des Sicherheitsdatenblatts bestimmt,
  • Änderungen der Rezeptur (neue Zusammensetzung), was eine Änderung der Einordnung des Produkts bedeuten kann,
  • Änderungen der Einordnung einzelner Stoffe im Produkt, was eine Änderung der Einordnung des Produkts bedeuten kann,
  • neue Erkenntnisse über den Umgang mit einem Gefahrstoff,
  • neue Testergebnisse an Tieren in Wasserumgebung (toxikologische und ökologische Angaben),
  • eine neue Festlegung von Grenzwerten für die Exposition am Arbeitsplatz,
  • eine neue Bestimmung über angemessene Schutzausrüstung,
  • Neuerungen im ADR (Gefahrguttransport).

Auf welche Weise werden Inhalt und Form eines Sicherheitsdatenblatts bestimmt?

Inhalt und Form eines Sicherheitsdatenblatts sind genau festgelegt, und zwar in der europäischen Verordnung Nr. 830/2015.

Ein Sicherheitsdatenblatt besteht aus 16 Abschnitten:

  • Bezeichnung des Stoffs bzw. des Gemischs und des Unternehmens
  • Mögliche Gefahren
  • Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen
  • Maßnahmen zur Brandbekämpfung
  • Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
  • Handhabung und Lagerung
  • Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen
  • Physikalische und chemische Eigenschaften
  • Stabilität und Reaktivität
  • Toxikologische Angaben
  • Umweltbezogene Angaben
  • Hinweise zur Entsorgung
  • Angaben zum Transport
  • Rechtsvorschriften
  • Sonstige Angaben

In welchem Zusammenhang stehen Sicherheitsdatenblatt und Etikett?

Die Elemente des Etiketts sind in Punkt 2 des Sicherheitsdatenblatts festgelegt. In der Praxis kommt es häufig zu Uneinheitlichkeiten zwischen Etikett und Sicherheitsdatenblatt. Die häufigsten Fehler sind:

  • der Handelsname auf dem Sicherheitsdatenblatt stimmt nicht mit dem Namen auf dem Etikett überein,
  • auf dem Sicherheitsdatenblatt sind andere H- und P-Sätze angegeben als auf dem Etikett,
  • auf dem Etikett sind keine zusätzlichen Hinweise angegeben (z.B. für Sprays, Isocyanate ...).

Was ist der Zweck der Chemikalienkennzeichnung?

Gemäß den chemischen Vorschriften besteht der grundlegende Zweck der Kennzeichnung bzw. des Etiketts darin, dass der Benutzer (Verbraucher) über die Gefahren der Chemikalie informiert wird. Das Etikett ist hierfür ein entscheidendes Element, auf das jeder Benutzer einer Chemikalie als Erstes stößt. Genau deswegen muss jede gefährliche Chemikalie mit einem entsprechenden Etikett gekennzeichnet sein. Der Verkauf falsch oder unzureichend gekennzeichneter gefährlicher Chemikalien ist ein Vergehen.

Was sind die grundlegenden Elemente des Etiketts?

Derzeit sind 2 Kennzeichnungssysteme in Kraft: ein altes System (DPD), das noch bis zum 01.06.2017 angewendet werden kann, und ein neues System (CLP).


Elemente des Etiketts:
  • Handelsname des Produkts
  • Gefahrensymbole bzw. -piktogramme (falls erforderlich)
  • Bezeichnung des Symbols – nur bei alten (DPD-)Etiketten
  • Risikosätze (R-Sätze) bzw. Gefahrenhinweise (H-Sätze)
  • Sicherheitssätze (S-Sätze) bzw. Sicherheitshinweise (P-Sätze)
  • Die Signalwörter „GEFAHR“ oder „ACHTUNG“ – nur bei den neuen CLP-Etiketten
  • Nettomenge
  • Bezeichnung, Adresse und Telefonnummer des Lieferanten

Was können zusätzliche Elemente des Etiketts sein?

  • Hinweise für Sprays, Zeichen „3“
  • Besondere Kennzeichnung von Detergenzien
  • Zusätzliche Informationen für Biozidprodukte
  • Gehalt an flüchtigen organischen Verbindungen (VOC-Kategorie und Grenzwert)
  • Angabe von Gefahrstoffen
  • Hinweis, dass das Produkt Stoffe enthält, die eine allergische Reaktion hervorrufen können
  • Hinweis, dass das Produkt besondere Gefahrstoffe enthält (z.B. Isocyanate, MDI, Epoxide, Blei, Cyanoacrylat, Chrom (IV), Cadmium ...)
  • Hinweis, dass bei Gebrauch Gefahrstoffe freigesetzt werden können (z.B. Chlor)
  • Hinweis für flüssige Wachse, deren Verzehr gesundheitsschädlich ist
Beispiel für ein altes (DPD-)Etikett:

Produktname

1 l

Enthält: 2-Butanonoxim.

Hinweise: R11 Leichtentzündlich. R36 Reizt die Augen. R43 Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich. R66 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen. R67 Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.

S16 Von Zündquellen fernhalten - Nicht rauchen. S2 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. S24/25 Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden. S26 Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. S33 Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen. S36/37/39 Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen.

Lieferant: BENS consulting d.o.o., Groharjeva 16, 1241 Kamnik, Slovenija

Tel:+386 1 562 19 20

Lahko vnetljivo Leichtentzündlich
Dražilno Reizend

Beispiel für ein neues (CLP-)Etikett:

Produktname

1 l

Enthält: ethylacetat; 2-Butanonoxim.

Gefahr: H225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. EUH066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.

P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zünd­quellenarten fernhalten. Nicht rauchen. P305 + P351 + P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. P333 + P313 Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. P403 + P233 Behälter dicht verschlossen an einem gut belüfteten Ort aufbewahren. P501 Inhalt/Behälter gemäß lokalen/regionalen/nationalen Vorschriften zuführen.

Lieferant: BENS Consulting d.o.o., Groharjeva 16, 1241 Kamnik, Slovenija

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Beispiel für ein mehrsprachiges Etikett – die Angaben müssen in allen Sprachen gleich sein (dieselben H- und P-Sätze):

Produktname

1 l

EN: Contains: ethyl acetate; 2-butanone oxime.
Danger: H225 Highly flammable liquid and vapour. H317 May cause an allergic skin reaction. H319 Causes serious eye irritation. H336 May cause drowsiness or dizziness. EUH066 Repeated exposure may cause skin dryness or cracking.
P102 Keep out of reach of children. P210 Keep away from heat, hot surfaces, sparks, open flames and other ignition sources. No smoking. P305 + P351 + P338 IF IN EYES: Rinse cautiously with water for several minutes. Remove contact lenses, if present and easy to do. Continue rinsing. P333 + P313 If skin irritation or rash occurs: Get medical advice/attention. P403 + P233 Store in a well-ventilated place. Keep container tightly closed. P501 Dispose of contents/container in accordance with local regulation.

DE: Enthält: ethylacetat; 2-Butanonoxim.
Gefahr: H225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. EUH066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zünd­quellenarten fernhalten. Nicht rauchen. P305 + P351 + P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. P333 + P313 Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. P403 + P233 Behälter dicht verschlossen an einem gut belüfteten Ort aufbewahren. P501 Inhalt/Behälter gemäß lokalen/regionalen/nationalen Vorschriften zuführen.

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Was ist bei der Werbung und beim Online-Verkauf von Chemikalien zu beachten?

Bei der Werbung für einen Stoff muss die Anzeige folgenden Elemente enthalten:

  • Gefahrenklasse und/oder
  • Gefahrenkategorie

Beispiel für eine Angabe: akute orale Toxizität, Kategorie 3

Bei der Werbung für ein Gemisch muss die Anzeige folgenden Elemente enthalten:

  • Gefahrenpiktogramme
  • Signalwort
  • Gefahrenhinweise (H-Sätze, EUH-Sätze)

Die Werbung muss alle oben genannten Elemente enthalten. P-Sätze müssen nicht angegeben werden.

Beispiel für eine Werbung für eine reizende Chemikalie:

GEFAHR
H319 Verursacht schwere Augenreizung

Muss ein tastbarer Hinweis auf der inneren oder der äußeren Verpackung angebracht sein?

Die technischen Anforderungen an einen tastbaren Hinweis sind in der Norm EN ISO 11683 angegeben. Diese fordert, dass ein tastbarer Hinweis auf der primären/inneren Verpackung angebracht werden muss.

Welche Produkte müssen mit einem tastbaren Hinweis oder einem Sicherheitsverschluss versehen werden?

Mit einem tastbaren Hinweis und einem Sicherheitsverschluss müssen Produkte versehen werden, die für die breite Öffentlichkeit vorgesehen sind (allgemeiner Gebrauch), und zwar je nach Art der Gefahr. Das gilt nicht für Sprays, die mit H222 bzw. H223 gekennzeichnet sind.

Welche Arten von Gefahrensymbolen sind bekannt?

Gefahrensymbolen, die gefährliche physikalische Eigenschaften kennzeichnen:

E

Explosionsgefährlich

O

Brandfördernd

F+

Hochentzündlich

F

Leichtentzündlich

Gefahrensymbolen, die gesundheitsgefährdende Eigenschaften kennzeichnen:

T+

Sehr giftig

T

Giftig

C

Ätzend

Xn

Gesundheitsschädlich

Xi

Reizend

Gefahrensymbolen, die umweltgefährdende Eigenschaften kennzeichnen:

N

Umweltgefährlich

Welche Gefahren kennzeichnen die Piktogramme?

Piktogramme, die gefährliche physikalische Eigenschaften kennzeichnen:

Piktogramme

Gefahren

  • Instabile explosive
  • Explosive Stoffe
  • Selbstzersetzliche Stoffe und Gemische
  • Organische Peroxide
  • Entzündbare Gase
  • Aerosole
  • Entzündbare Flüssigkeiten
  • Entzündbare Feststoffe
  • Selbstzersetzliche Stoffe und Gemische
  • Pyrophore Flüssigkeiten
  • Pyrophore Feststoffe
  • Selbsterhitzungsfähige Stoffe und Gemische
  • Stoffe und Gemische, die in Berührung mit Was ser entzündbare Gase entwickeln
  • Organische Peroxide
  • Oxidierende Gase
  • Oxidierende Flüssigkeiten
  • Oxidierende Feststoffe

    Gase unter Druck:

  • Verdichtete Gase
  • Verflüssigte Gase
  • Tiefgekühlt verflüssigte Gase
  • Gelöste Gase
  • Korrosiv gegenüber Metallen

Piktogramme, die gesundheitsgefährdende Eigenschaften kennzeichnen:

Piktogram

Gefahren

  • Akute Toxizität (oral, dermal, inhalativ)
  • Hautätzend
  • Schwere Augenschädigung
  • Akute Toxizität (oral, dermal, inhalativ)
  • Reizwirkung auf die Haut
  • Augenreizung
  • Sensibilisierung der Haut
  • Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition)
  • Narkotisierende Wirkungen
  • Sensibilisierung der Atemwege
  • Keimzellmutagenität
  • Karzinogenität
  • Reproduktionstoxizität
  • Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition)
  • Spezifische Zielorgan-Toxizität (wiederholte Exposition)
  • Aspirationsgefahr

Piktogramme, die umweltgefährdende Eigenschaften kennzeichnen:

Piktogram

Gefahren

  • Gewässergefährdend
  • Akut gewässergefährdend
  • Langfristig gewässergefährdend
  • Die Ozonschicht schädigend

Was bedeutet ADR?

Die Abkürzung ADR ist von der englischen Bezeichnung für das europäische Abkommen über den internationalen Straßentransport von Gefahrgut (European Agreement Concerning the International Carriage of Dangerous Goods by Road) abgeleitet.

Das ADR muss in alle Unterzeichnerstaaten dieses Abkommens angewendet werden. Ware wird als gefährlich für den Transport eingestuft, wenn ihr eine UN-Nummer zugeteilt wird. Die Transportangaben (z.B. UN-Nummer, Gefahrenaufkleber, Verpackungsgruppe ...) werden in Punkt 14 des Sicherheitsdatenblatts angeführt.

Was bedeutet Gefahrguttransport mit Erleichterungen?

  • Gefahrgut, das in beschränkten Mengen verpackt ist (kleine Verpackungseinheiten), Kapitel 3.4 ADR
  • Erleichterungen im Zusammenhang mit der Menge pro Transporteinheit, Kapitel 1.1.3.6 ADR

Wann wird ein Produkt als Gefahrgut im Sinne der Transportvorschriften eingestuft?

Die Transportinformationen finden sich in Punkt 14 des Sicherheitsdatenblatts. Gefahrgut wird eine UN-Nummer zugewiesen (z.B. Farbe mit einem Flammpunkt unter 60 °C hat die Nummer UN 1263). In Punkt 14 des Sicherheitsdatenblatts werden neben der UN-Nummer auch die sonstigen Transportinformationen angegeben, die für eine ordnungsgemäße Kennzeichnung der Verpackung und die Erstellung entsprechender Transportunterlagen erforderlich sind.

Ist für den Versand von 1 Karton Farbe mit einem Flammpunkt von 56 °C, die in einer 2,5-Liter-Packung verpackt ist, ein ADR-Transport erforderlich?

Die Farbe ist laut ADR als Gefahrgut eingestuft, und zwar mit UN 1263. Da sie einen Flammpunkt von 56 °C hat, zählt sie zur Verpackungsgruppe III. Für diese UN-Nummer liegt die Mengenbeschränkung bei 5 l (Tabelle 3.2 Spalte 7a ADR). Da die Farbe in einer Verpackung verpackt ist, die weniger als 5 l fasst, kann die Erleichterung genutzt werden, und zwar nach Kapitel 3.4 ADR. Wichtig ist, dass der Karton mit einem Gefahrenaufkleber für die beschränkte Menge (LQ) versehen wird und dass das Bruttogewicht des Kartons 30 kg nicht übersteigt. Für den Versand ist also kein ADR-Transport erforderlich.

LQ-Aufkleber:

LQ-Aufkleber

Wie werden die Punkte laut Kapitel 1.1.3.6 ADR berechnet?

Folgendes soll transportiert werden:

  • 5 Kanister mit je 10 l Farbe mit UN 1263, Transportgruppe 3 (die Menge muss mit dem Faktor 1 multipliziert werden)
  • 4 Kanister mit je 20 l Farbe mit UN 1993, Transportgruppe 2 (die Menge muss mit dem Faktor 3 multipliziert werden)

Berechnung der Punkte: 5×10×1 + 4×20×3 = 290

Da die Anzahl der Punkte den Wert 1000 nicht übersteigt, kann die Erleichterung für den Transport kleinerer Mengen Gefahrguts genutzt werden und ein ADR-Transport ist nicht erforderlich.

Beispiel für schriftliche Anweisungen für Maßnahmen im Unglücksfall

Was sind Biozidprodukte?

Biozidprodukt ist die Bezeichnung für jeden Stoff oder jedes Gemisch in der Form, in der es an den Anwender geliefert wird, das aus Wirkstoffen besteht, sie beinhaltet oder zur Gewinnung eines oder mehrerer Wirkstoffe verwendet wird und für die Vernichtung, die Abwehr oder die Neutralisierung schädlicher Organismen, zur Verhinderung von deren Funktion oder zur Beseitigung dieser Organismen auf eine andere Weise als nur durch physische oder mechanische Einwirkung vorgesehen ist.

Es gibt zwei Kriterien für die Klassifizierung eines Erzeugnisses als Biozidprodukt:

  • Das Produkt muss einen Wirkstoff enthalten, der für einen oder mehrere Biozid-Zwecke zugelassen ist. Der Wirkstoff wirkt kontrolliert in einer biologischen oder chemischen Wirkungsweise auf schädliche Organismen.
  • Das Produkt muss tatsächlich für den bestimmten Zweck verwendet werden, z.B. zur Vernichtung von Bakterien, zum Vertreiben von Mücken. Bei Biozidprodukten ist der Inhalt des Etiketts von entscheidender Bedeutung. Nur ein einzelnes Wort auf einem Etikett kann einen Unterschied machen.

Welche Arten von Biozidprodukten sind bekannt?

Es sind 22 verschiedene Arten von Biozidprodukten bekannt. Die häufigsten Biozidprodukte sind:

  • Insektizide: Produkte zur Vernichtung von Fliegen, Mücken und anderem Ungeziefer;
  • Konservierungsmittel: Chemikalien, die als Konservierungsmittel in Produkten und Materialien verwendet werden (z.B.: Farben und Lacke, Detergenzien, Weichmacher ...)
  • Desinfektionsmittel: Reinigungsmittel und ähnliche Produkte, die zur Entkeimung (Desinfektion) von Oberflächen, Materialien und Ausrüstung eingesetzt werden sowie Mittel zur Handdesinfektion und ähnliche Produkte für die persönliche Hygiene des Menschen;
  • Repellantien, Atrraktantien: Produkte, die zum Anlocken oder zur Abwehr von Schädlingen (z.B. Insekten) eingesetzt werden.

Welche Dokumente werden für die Nachverfolgbarkeit von Wirkstoffen verwendet?

Formulare für die Erklärung zur Bestätigung der Lieferung, die Unternehmen aus der Liste aus Artikel 95 BPR verwenden:

Formulare für Erklärungen für Unternehmen, die Biozidprodukte in Verkehr bringen:

Was sind die Verfahren nach der Aufnahme eines Wirkstoffs in die Liste der zugelassenen Wirkstoffe der Europäischen Union?

  1. Nationale Zulassung (Autorisierung)
    Die nationale Zulassung ist ein Verwaltungsakt, mit dem die zuständige Behörde des Mitgliedstaats die Bereitstellung auf dem Markt und den Gebrauch eines Biozidprodukts oder einer Familie von Biozidprodukten auf seinem Territorium oder einem Teil seines Territoriums zulässt.
  2. Gegenseitige Anerkennung – zeitlich nachfolgend
    Die zeitlich nachfolgende gegenseitige Anerkennung der nationalen Zulassung für ein Biozidprodukt ist eine Handlung, bei der der Antragsteller in einem oder mehreren Mitgliedstaaten um eine Zulassung bitten möchte, die ein anderer Mitgliedstaat gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 bereits erteilt hat.
  3. Gegenseitige Anerkennung – zeitlich parallel
    Die zeitlich parallele gegenseitige Anerkennung der nationalen Zulassung für ein Biozidprodukt ist eine Handlung, bei der der Antragsteller um eine Zulassung bitten möchte, die noch kein anderer Mitgliedstaat gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 erteilt hat.
  4. Zulassung für gleiche Biozidprodukte
    Die Zulassung für ein gleiches Biozidprodukt oder eine Produktfamilie wird für gleichartige/identische Produkte desselben oder eines anderen Unternehmens unter den gleichen Bestimmungen und Bedingungen wie die bereits erteilte Zulassung erteilt.
  5. Parallelhandel
    Die Zulassung für den Parallelhandel wird in einem Mitgliedstaat für ein Biozidprodukt erteilt, für das eine Zulassung in einem anderen Mitgliedstaat (dem Ursprungsmitgliedstaat) erteilt wurde und das mit einem Produkt identisch ist, das bereits im Mitgliedstaat zugelassen ist (Referenzprodukt).

    Als identisch gelten sie, wenn:

    • beide von demselben Unternehmen, einem mit diesem verbundenen Unternehmen oder unter einer Lizenz nach dem gleichen Produktionsverfahren hergestellt wurden
    • sie der Spezifikation und dem Inhalt nach identisch sind, was die Wirkstoffe betrifft, sowie nach der Art der Formulierung
    • sie im Hinblick auf die enthaltenen sonstigen Stoffe (nicht Wirkstoffe) gleich sind
    • sie im Hinblick auf Größe, Material oder Form der Verpackung im Sinne eines möglichen unerwünschten Einflusses auf die Sicherheit des Produkts in Bezug auf die Gesundheit von Mensch und Tier und den Umweltschutz gleich oder gleichwertig sind.
  6. Unionszulassung
    Die Unionszulassung ist ein Verwaltungsakt, mit dem die Europäische Kommission die Bereitstellung auf dem Markt und den Gebrauch eines Biozidprodukts oder einer Familie von Biozidprodukten auf Unionsgebiet oder einem Teil des Unionsgebiets zulässt.
  7. Vereinfachtes Verfahren

    Die Zulassung nach dem vereinfachten Verfahren kann für Biozidprodukte erteilt werden, die folgende Bedingungen erfüllen:

    • alle Wirkstoffe im Biozidprodukt stehen auf der Liste in Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 und erfüllen alle in diesem Anhang genannten Einschränkungen
    • das Biozidprodukt enthält keine Gefahrstoffe
    • das Biozidprodukt enthält keine Nanomaterialien
    • das Biozidprodukt ist ausreichend wirksam
    • für den Umgang mit dem Biozidprodukt und seinen vorgesehenen Gebrauch ist keine persönliche Schutzausrüstung erforderlich.

Wie kann man Biozidprodukte bewerben?

Bewerben, empfehlen oder anraten darf man nur den Gebrauch von Biozidprodukten, die eine ausreichende Zulassung für den Verkehr haben.

Wenn Biozidprodukte beworben werden, muss jede Werbung folgenden Text enthalten:
"Biozide vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen." Die Sätze müssen im Verhältnis zur gesamten Anzeige deutlich sichtbar und gut lesbar sein.

Die Werbetreibenden können in den vorgeschriebenen Sätzen das Wort "Biozide" durch einen klaren Bezug auf die Art des Produkts ersetzen, das beworben wird.

Werbung für Biozidprodukte darf das Produkt nicht auf eine Weise präsentieren, die hinsichtlich des Risikos, das das Produkt für die Gesundheit von Mensch und Tier und für die Umwelt darstellt, oder hinsichtlich seiner Wirksamkeit irreführend ist.

Auf keinen Fall darf Werbung für ein Biozidprodukt die Angaben "Biozidprodukt mit geringerem Risiko", "ungiftig", "unschädlich", "natürlich", "umweltfreundlich", "tierfreundlich" oder eine andere ähnliche Bezeichnung enthalten.

Was sind behandelte Waren?

"Behandelte Ware" bezeichnet alle Stoffe, Gemische oder Erzeugnisse, die mit einem oder mehreren Biozidprodukten behandelt wurden beziehungsweise diese absichtlich enthalten. Eine behandelte Ware, deren primäre Funktion biozid ist, gilt als Biozidprodukt.

Eine behandelte Ware darf nicht auf den Markt gebracht werden, außer wenn alle Wirkstoffe im Biozidprodukt, die für die Behandlung des Erzeugnisses verwendet werden oder die das Erzeugnis enthält, in der Liste der zugelassenen Wirkstoffe für diese Produktart erfasst sind und von Lieferanten geliefert werden, die in der Liste aus Artikel 95 BPR erfasst sind.

Der Verantwortliche für das Inverkehrbringen der behandelten Ware muss sicherstellen, dass das Etikett Folgendes enthält:

  • eine Erklärung, aus der hervorgeht, dass die behandelte Ware Biozidprodukte enthält;
  • wenn dies angezeigt ist, die der behandelten Ware zugeschriebene biozide Eigenschaft;
  • ohne Eingriff in Artikel 24 der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) die Bezeichnung aller Wirkstoffe, die in den Biozidprodukten enthalten sind;
  • die Namen aller in den Biozidprodukten enthaltenen Nanomaterialien mit der anschließenden Angabe "Nano" in Klammern;
  • alle einschlägigen Verwendungsvorschriften, einschließlich Vorsichtsmaßnahmen, die wegen der Biozidprodukte, mit denen die behandelte Ware behandelt wurde bzw. die in dieser Ware enthalten sind, zu treffen sind.

Was sind Detergenzien?

Detergens bezeichnet alle Stoffe oder Präparate, die Seife und/oder andere grenzflächenaktive Stoffe enthalten und für Wasch- und Reinigungsverfahren vorgesehen sind. Detergenzien können in beliebiger Form auftreten (Flüssigkeit, Pulver, Paste, Stäbchen, Kuchen, gegossene oder geformte Stücke usw.) und können für den Haushalt, für Einrichtungen oder für die Industrie in Verkehr gebracht oder verwendet werden.

Welche Arten von Detergenzien sind bekannt?

  • Detergenzien für das manuelle oder maschinelle Spülen von Geschirr
  • Detergenzien für das Waschen von Wäsche (Waschpulver, Gele)
  • Hilfspräparate für das Waschen, die für das Einweichen (Vorwäsche), Ausspülen oder Bleichen von Kleidungsstücken vorgesehen sind
  • Mittel zum Weichmachen von Geweben, die für eine Veränderung der Griffigkeit von Geweben in Verfahren vorgesehen sind, die das Waschen von Geweben ergänzen
  • Präparate für die Reinigung, die als universelle Haushaltsreiniger und/oder für andere Arten der Reinigung von Oberflächen vorgesehen sind (z.B. Materialien, Produkte, Maschinen, Maschinerien, Transportmittel und Zubehör, Instrumente, Apparate)

Wann kann ein Detergens in Verkehr gebracht werden?

Wenn ein Detergens als gefährlich eingestuft wird, muss es in erster Linie den Vorschriften entsprechen, die sich auf den Verkehr von gefährlichen Chemikalien beziehen (Einholen einer Zulassung für den Verkehr von gefährlichen Chemikalien, Erstellung eines Sicherheitsdatenblatts, Erstellung eines Etiketts, Anmeldung beim Amt für Chemikalien bzw. Einholen einer Meldenummer, Meldung der jährlichen Mengen ...).

Alle Detergenzien (gefährliche und ungefährliche) müssen ordnungsgemäß gekennzeichnet werden. Auf der Verpackung von Detergenzien, die für den allgemeinen Gebrauch vorgesehen sind, müssen alle Inhaltsstoffe aus der Liste in Anhang VII der Verordnung (EG) Br. 648/2004 über Detergenzien angegeben sein, wenn ihre Konzentration über 0,2% liegt.

Der Gehalt von Enzymen, optischen Aufhellern, Duftstoffen und Inhaltsstoffen zur Desinfektion muss ungeachtet der jeweiligen Konzentration angegeben werden.

Sonderregelungen gelten auch für die Angabe allergener Duftstoffe, die in Anhang III der Verordnung EG 1223/2009 über kosmetische Mittel erfasst sind. Diese müssen auf der Verpackung stets mit den konkreten Namen aus der Verordnung über kosmetische Mittel angegeben werden, wenn ihre Konzentration im Produkt über 0,01% liegt.

Grenzflächenaktive Stoffe müssen den Anforderungen zur biologischen Abbaubarkeit grenzflächenaktiver Stoffe im Hinblick auf die Verordnung (EG) Nr. 648/2004 über Detergenzien entsprechen.

Die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Verwendung von Phosphaten und anderen Phosphorverbindungen in Haushaltsdetergenzien für das Waschen von Wäsche und Detergenzien für das maschinelle Spülen von Geschirr müssen eingehalten werden.

Gibt es eine zusätzliche Kennzeichnung von Detergenzien?

Dem Verbraucher können Bildchen für den sicheren Gebrauch bei der Verwendung von Detergenzien helfen, so genannte A.I.S.E-Symbole, die auf der Verpackung aufgedruckt sind. Diese Information ist freiwillig und ermöglicht den ordnungsgemäßen Gebrauch von Detergenzien. Dabei müssen die Richtlinien eingehalten und die Anweisungen befolgt werden, die vom Verband für Seifen und Reinigungsmittel A.I.S.E. – International Association for Soaps, Detergents and Maintenance herausgegeben wurden.

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