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SDB | 24. Sep 2020

Warum schauen wir nicht die zwei überbliebene Fehler an, die wir regelmäßig in Sicherheitsdatenblättern finden?

Fehler Nr. 6: Produktetiketten sind Marketingmaterialien, getrennt vom SDB

Dies ist ein sehr teurer Fehler.

Der Inhalt auf dem Etikett muss immer den Angaben auf dem Sicherheitsdatenblatt entsprechen. Obwohl es scheint, dass Etiketten nur Marketing beinhalten, ist es nicht so.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Es ist in Ordnung, Marketing-Material auf Etikett zu setzen. Denken Sie nur daran, dass Sie auch die notwendigen rechtlichen Informationen wie Gefahrenhinweise einschließen müssen. Dafür müssen Sie sich den SDB dieses Produktes ansehen.

Die Einbeziehung beider Informationen macht den Verbraucher auf mögliche Gefahren (nicht nur Vorteile) aufmerksam, bevor er dieses Produkt verwendet.

Hier sind ein paar andere Fehler bezüglich Etiketten:

  • Verwendung von verschiedenen Namen auf dem Etikett und im SDB für das gleiche Produkt.
  • Schwarz-weiße GHS Gefahren-Piktogramm anstelle von farbigen.
  • Etikett befindet sich dort, wo der text zu klein zum Lesen ist.
  • Schrumpfung der Größe der GHS Gefahren-Piktogramme, um zusätzlichen Platz für Marketing-Text zu gewinnen.
  • Horizontal ausgerichteter Text auf einem vertikal positionierten Produkt.
  • Namen von gefährlichen Stoffen wurden nicht in lokale Sprachen übersetzt.

Diese Fehler in Bezug auf Etiketten sind typisch für Verkaufsdenken, das viele Unternehmen in Schwierigkeiten bringt.

Wir sind fast fertig. Hier ist der Letzte Fehler:

Fehler Nr. 7: Wir müssen SDBs nicht aktualisieren, weil sie statische Dokumente sind

Ich habe dies vielmals gehört: „Wir haben getan, was von uns verlangt wurde und jetzt sind wir in sicherer Hand.“ Nicht wahr.

Es gibt mindestens drei Faktoren, die die Aktualisierung von SDBs (und Etiketts) beeinflussen):

  • Produktzusammensetzung kann sich ändern.

    Man denke nur an die Letzte Wirtschaftskrise, als Unternehmen nach billigeren Materialien suchten und Produktempfang sich mehrmals in einem Jahr geändert hat.
  • Sicherheitsdatenblatt für Substanzrezeptur des Produkts kann auch geändert werden. Tatsache ist, dass Substanzen ständig untersucht werden und somit neu kategorisiert werden.

    Hier ist ein echtes Beispiel für Borsäure. Vor vielen Jahren war Borsäure in vielen Produkten für den generischen Gebrauch (es wurde sogar in kosmetischen Produkten verwendet) vorhanden und wurde als nicht gefährlich eingestuft.

    Dann, als weitere Beweise über den Stoff bekannt wurden, wurde er als sehr gefährlich eingestuft (fortpflanzungsgefährdend) und als Ergebnis musste ein neues Sicherheitsdatenblatt für Borsäure erstellt werden. Zudem mussten Sicherheitsdatenblätter für alle borsäurehaltigen Produkte (Mischungen) erstellt werden.
  • Der Dritte Faktor ist derjenige, den die meisten Menschen kennen – Gesetzesänderung. Sicherheitsdatenblätter müssen an Gesetzesänderungen angepasst werden. Die bekannteste Änderung während den letzten Jahren war der Übergang von der DPD- zur CLP-Gesetzgebung, die ein neues System der Kennzeichnung und Einstufung einführte.

Falls ein SDB jemals ein statisches Dokument war, ist es seit geraumer Zeit kein solches Dokument mehr.

Nun, wenn diese 7 Punkte (hier sind links zu Teil 1 und Teil 2) Sinn für Sie machen, bitte nicht nur da nickend sitzen.

Wenden Sie diese Lektionen systematisch an und Sie werden vielleicht erfolgreicher bei der Bedienung Ihrer Kunden. Sie werden auch glücklicher sein, denn Erfolg ist der Schlüssel zum Glück.

Aber wenn Sie nicht die Zeit oder Energie haben, das zu tun, dann können wir definitiv helfen.

Nehmen Sie einfach Kontakt auf und wir helfen Ihnen mit Ihren Sicherheitsdatenblättern.

 

 

Haftungsausschluss:
Die Informationen in diesem Blog werden mit äußerster Sorgfalt zusammengestellt. Er dient jedoch nicht der Beratung (zu Chemikalien) und der Anbieter übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für die Richtigkeit, Genauigkeit und Aktualität der veröffentlichten Inhalte. Wenn Sie Beratung für einen bestimmten Fall benötigen, schreiben Sie uns bitte an bojan.dimic@bens-consulting.com

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