
Wenn Ihr Unternehmen gefährliche Chemikalien in Slowenien herstellt, importiert oder einführt, haben Sie wahrscheinlich schon von ISK-Meldungen und Meldenummern gehört. Vielleicht haben Sie diese vor Jahren erhalten und seitdem vergessen.
Und genau hier liegt das Problem.
Was ist eigentlich eine ISK-Meldung?
ISK – Informationssystem für Chemikalien – ist die slowenische nationale Datenbank für gefährliche Chemikalien, die in der Republik Slowenien hergestellt oder eingeführt werden. Die Anmeldung in diesem System ist nicht freiwillig. Sie ist eine gesetzliche Verpflichtung gemäß Artikel 35 des Chemikaliengesetzes und der Verordnung über die Meldung von Daten für Chemikalien.
Zugriff auf die Daten im ISK haben das Amt für Chemikalien und das slowenische Giftinformationszentrum. Das ist entscheidend: Im Falle eines Unfalls oder einer Vergiftung müssen die Rettungskräfte schnell Informationen über die gefährliche Substanz erhalten. Das ISK-System ermöglicht dies.
Warum unterscheidet sich ISK von der PCN-Benachrichtigung?
Oft entsteht Verwirrung, weil ein Unternehmen für dieselbe Chemikalie häufig auch eine PCN-Benachrichtigung – ein europäisches Meldeverfahren für Giftzentren – durchführen muss. Der Unterschied liegt im Umfang: PCN gilt für den gesamten europäischen Wirtschaftsraum, ISK nur für Slowenien. Beide Systeme existieren parallel und schließen sich nicht gegenseitig aus.
Wann ist eine ISK-Meldung erforderlich und wer muss sie einreichen?
Verpflichtet zur ISK-Meldung ist jedes Unternehmen, das:
- gefährliche Chemikalien in der Republik Slowenien herstellt oder
- gefährliche Chemikalien nach Slowenien einführt – sei es aus dem Ausland (Import) oder aus einem anderen EU-Land.
Eine Meldung ist für jede einzelne Chemikalie erforderlich, die die Kriterien für die Einstufung als gefährlich erfüllt. Wenn ein Produkt mehrere Handelsnamen hat, müssen alle gemeldet werden.
Warum verursachen alte ISK-Meldungen heute Probleme?
Die Gesetzgebung steht nicht still. Im Januar 2023 trat die Verordnung (EU) Nr. 2020/878 in Kraft, die die Struktur der Sicherheitsdatenblätter grundlegend verändert hat. Eine alte ISK-Meldung, die sich auf ein altes Sicherheitsdatenblatt bezieht, ist heute in den meisten Fällen nicht mehr konform.
Inspektoren wissen das. Sie haben Zugang zum ISK und überprüfen routinemäßig, ob die Daten im System mit der tatsächlichen Dokumentation des Unternehmens übereinstimmen.
Was ist also zu tun?
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Überprüfen Sie, wann Ihre ISK-Meldungen zuletzt aktualisiert wurden.
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Exportieren Sie einen Überblick über die Meldungen aus dem ISK-System und vergleichen Sie diese mit den aktuellen Sicherheitsdatenblättern.
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Meldungen, die älter als der 1. Januar 2023 sind, benötigen in der Regel eine Überarbeitung.
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Für Änderungen, die die Gesundheitsgefahr erhöhen oder den Handelsnamen betreffen, handeln Sie sofort.
Chemische Compliance ist keine einmalige Aufgabe. Die ISK-Meldung ist Teil dessen, was in Ihrem Unternehmen lebendig und gepflegt sein muss.
Wenn Sie nicht sicher sind, wo Sie anfangen sollen, helfen wir Ihnen gerne bei der Überprüfung. Der erste Schritt ist, mir zu schreiben. Meine E-Mail ist simona.miklavcic@bens-consulting.eu.
bojan.dimic@bens-consulting.eu schreiben.

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