
Ein US-Unternehmen stellte mir kürzlich eine einfache Frage:
„Wenn unser US-Unternehmen die PCN-Benachrichtigung einreicht, erfüllt das dann die EU-Anforderung?“
Das klingt logisch, oder?
Leider funktioniert die EU-Chemikaliengesetzgebung jedoch nicht so.
Dieses Missverständnis ist sehr verbreitet unter die Produkte auf Amazon in Europa verkaufen. Ein kürzlicher Austausch mit einem Markeninhaber zeigt, warum. Um zu verstehen, warum, müssen wir einen Schritt zurückgehen und bei den Grundlagen beginnen.
Zuerst: Was PCN eigentlich bedeutet
PCN steht für Meldung an das Giftinformationszentrum (Giftzentrale-Benachrichtigung).
Unter der EU-CLP-Verordnung müssen Unternehmen, die gefährliche Gemische auf den Markt bringen, spezifische Informationen über diese Gemische an Giftzentralen übermitteln. Dies ermöglicht es medizinischem Personal, schnell zu reagieren, wenn jemand einem chemischen Produkt ausgesetzt ist.
Die Benachrichtigung contains information wie:
· die genaue Zusammensetzung des Gemisches
· toxikologische Informationen
· die Produktkategorie
· und einen Eindeutige Rezepturkennzeichnung (UFI)
Der entscheidende Punkt ist einfach:
Die rechtliche Verantwortung liegt bei dem Unternehmen, das das Gemisch auf den EU-Markt bringt.
Und das ist der Teil, den viele Nicht‑EU-Unternehmen nicht verstehen.
Viele Manufacturer outside the EU gehen davon aus, dass sie die PCN selbst einreichen können und damit die Anforderung für alle Beteiligten lösen.
Jedoch definiert das EU-Recht die Verantwortlichkeiten anders. Lassen Sie mich das erklären.
Wenn Ihr Unternehmen außerhalb der EU ansässig ist, gelten Sie nicht als Importeur. Der Importeur ist das in der EU‑ansässige Unternehmen, das das Produkt auf den europäischen Markt bringt.
Und gemäß der CLP-Verordnung muss der Importeur muss die PCN-Benachrichtigung einreichen. Ja, selbst wenn:
· der Hersteller außerhalb der EU ist;
· der Hersteller die Formulierung vollständig offenlegt;
· der Hersteller bereits einen UFI erstellt hat.
Der Importeur hat dennoch seine eigene rechtliche Verpflichtung.
Warum gibt es freiwillige PCN-Einreichungen?
Es gibt dennoch eine nützliche Option für Nicht‑EU-Unternehmen: Voluntary PCN Submission.
Diese Option wird oft genutzt, wenn ein Hersteller die vollständige Formulierung eines Produkts schützen möchte.
Ein Hersteller kann beispielsweise dasselbe Gemisch an mehrere EU-Importeure liefern.
Anstatt die vollständige Zusammensetzung jedem Importeur offenzulegen, kann der Hersteller:
1. create a voluntary PCN submission
2. einen UFI generieren
3. diesen UFI mit Importeuren teilen
Die Importeure reichen dann ihre eigenen PCN-Benachrichtigungen unter Verwendung dieses UFI ein. Auf diese Weise:
· erhalten die Giftzentralen die notwendigen Informationen;
· are the importers fulfilling their legal obligations;
· können Hersteller vertrauliche Formulierungen schützen.
Ein weiteres wichtiges Detail: das Sicherheitsdatenblatt
Während derselben Diskussion kam eine weitere häufige Frage auf:
„Kann das Sicherheitsdatenblatt einfach unser US-Unternehmen als Lieferanten angeben?“
Für Produkte, die auf dem EU-Markt platziert werden, muss das Sicherheitsdatenblatt einen in der EU‑ansässigen Lieferanten enthalten. Das bedeutet, dass das SDS auflisten muss:
· einen EU-Hersteller,
· EU-Importeur oder
· EU-Händler.
Ein Sicherheitsdatenblatt, das nur ein US-Unternehmen aufführt, wird in der Regel does not meet EU conformity requirements entsprechen.
Was Amazon-Verkäufer frühzeitig überprüfen sollten
Wenn Sie ein Nicht‑EU-Unternehmen sind, das Produkte über Amazon in der EU verkauft, lohnt es sich, einige Dinge frühzeitig zu klären.
Bevor Sie Produkte auf den Markt bringen, stellen Sie sicher, dass Sie wissen:
1. Wer ist der rechtliche Importeur in der EU?
2. Wer wird die PCN-Benachrichtigung einreichen?
3. Enthält das Sicherheitsdatenblatt einen EU-Lieferanten und ist es gemäß der EU-Verordnung (REACH) erstellt?
4. Haben Ihre Produkte bereits einen UFI?
Viele Unternehmen entdecken diese Anforderungen erst, wenn Amazon Konformitätsdokumente anfordert oder ein Händler nach einer regulatorischen Bestätigung fragt.
Zu diesem Zeitpunkt wird es oft dringend.
Der praktische Hinweis
Voluntary PCN can protect your formulation, aber sie kann die rechtliche Verpflichtung des Importeurs nicht ersetzen.
Chemikalienvorschriften sind herausfordernd, zeitaufwändig und sie können Geld kosten und, schlimmer noch, einen hart erarbeiteten Ruf. Wenn Sie Hilfe benötigen, können Sie mir schreiben an simona.miklavcic@bens-consulting.eu.





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