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Unser letzter Beitrag „Ist Erstellung einer eindeutigen Formelkennung (UFI-Code) möglich?)“ löste einige Reaktionen aus. Deshalb möchte ich Ihnen diesmal erklären, was ein „leerer“ UFI-Code oder eine „leere“ UFI-Kennung bedeutet. Dies scheint nämlich eine der häufigsten Fragen zu sein.

Der UFI-Code bleibt „leer“, wenn keine PCN-Meldung dafür eingereicht oder keine obligatorische Datenmeldung über die gefährlichen Eigenschaften des Gemisches an das Vergiftungszentrale durchgeführt wurde.

Sie sollten sich bewusst sein, dass ein UFI-Generator nur ein Werkzeug ist, mit dem Sie einen UFI-Code erhalten können. Dies bedeutet nicht, dass der Generator prüft, ob dieser UFI-Code mit einer bestimmten PCN-Meldung verknüpft ist und, ob er überhaupt erfolgreich implementiert wurde.

Betrachten wir nun ein konkretes Beispiel von Folgen der Verwendung eines „leeren“ UFI-Codes.

Weisen Sie Ihrer Mischung einen „leeren“ UFI-Code zu und fügen Sie ihn dem Etikett hinzu. Es handelt sich also um einen UFI-Code ohne einer ausgeführten PCN-Meldung. Angenommen, ein Formulierer (nachgeschalteter Benutzer) möchte Ihre Mischung als Mischung innerhalb einer Mischung (MiM) verwenden. Aus diesem Grund wurden noch keine Informationen zu Ihrer Mischung bereitgestellt. Daher befasst sich der Formulierer mit einem „leeren“ UFI-Code auf Ihrem Etikett, den er bei der PCN-Meldung über seine Mischung nun verwenden möchte.

Ein „leerer" UFI-Code verhindert aber den Vergiftungszentralen, eine Verbindung zu den Informationen über die Mischung herzustellen. Somit wird eine rasche und effiziente Erste Hilfe verhindert, die sonst eines der Hauptziele der Einrichtung eines solchen UFI/PCN-Verfahrens sein sollte.

Daher bleibt die Verwendung Ihres UFI-Codes bei der Durchführung einer PCN-Meldung über die Mischung dem Formulierer (dem nachgeschalteten Benutzer Ihrer Mischung, der diese als Rohmaterial verwendet) verboten, da der Code sich als „leer“ erweist. Daher darf Ihr „leerer“ UFI-Code im PCN-Meldeprozess nicht referenziert werden. Um eine PCN-Meldung für seine Mischung erfolgreich durchführen zu können, müssen Sie ihn über die 100-prozentige Zusammensetzung Ihrer Mischung informieren.

Um dies zu vermeiden, ist die beste Lösung, einen „leeren“ UFI-Code überhaupt nicht zu generieren, sondern lieber eine vollständige PCN-Meldung für Ihre Mischung durchzuführen. In diesem Fall brauchen Sie dem Formulierer, der Ihre Mischung zur Herstellung neuer Mischungen verwenden will, keine 100-prozentige Zusammensetzung Ihrer Mischung mitzuteilen.

Wissen Sie nicht, wo Sie anfangen sollen? Haben Sie keine Zeit, diese PCN-Meldung effizient und korrekt durchzuführen (bzw. zu aktualisieren)? Dann ist möglicherweise die Zeit gekommen, mir eine E-Mail an simona@bens-consulting zu senden.

Mich zu kontaktieren kostet Sie absolut nichts – kann aber Ihnen viel Ärger im Januar 2021 ersparen.

Haftungsausschluss:
Die Informationen in diesem Blog werden mit äußerster Sorgfalt zusammengestellt. Er dient jedoch nicht der Beratung (zu Chemikalien) und der Anbieter übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für die Richtigkeit, Genauigkeit und Aktualität der veröffentlichten Inhalte. Wenn Sie Beratung für einen bestimmten Fall benötigen, schreiben Sie uns bitte an bojan.dimic@bens-consulting.com
UFI / PCN | 03. Sep 2020

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