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UFI / PCN | 02. Sep 2020

Die vollständige Frage, die ich erhalten habe, lautet tatsächlich etwas komplexer:

„Ist es möglich, den UFI (der Generator ist recht einfach) selbst zu erstellen oder ist dazu eine weitere landesweite Registrierung erforderlich, wo beispielsweise Sie in Einsatz kommen?

Da ich glaube, dass die Antwort für jeden, der mit UFI und PCN zu tun hat, relevant wäre, teile ich sie voll und ganz mit Ihnen:

„Sie können den UFI-Code selbst generieren, da dies als ein sehr einfacher Vorgang sich erweist. Sie sollten Sie jedoch wissen, dass dies nur einen der zahlreichen zu unternehmenden Schritte darstellt, um die Angaben richtig an Vergiftungszentralen zu übermitteln. Der UFI-Code an sich hat nämlich keine Bedeutung und wird professionell als „leer“ bezeichnet, wenn keine PCN-Meldung dahinten durchgeführt wurde.

Durch eine sogenannte „leere“ UFI-Code können – beispielsweise für nachgeschaltete Benutzer – Probleme entstehen. Ein kurzes Beispiel zu diesem Thema: ein nachgeschalteter Benutzer (Formulierer) kann Ihre Mischung als die Mischung innerhalb seiner Mischung (MiM) verwenden. Nun, wenn keine Informationen zu dieser MiM bereitgestellt wurden, muss er zu diesem Zweck informiert werden. Er darf einen „leeren“ UFI-Code  keineswegs für die Übermittlung seiner Informationen verwenden, da die Vergiftungszentralen keine Verbindung zu den vollständigen Informationen über die Mischung herstellen können.

Es ist auch erforderlich einen Überblick darüber, welche Mischung zu einem bestimmten UFI-Code überhaupt passt, zu behalten.

Die PCN-Meldung bzw. die Benachrichtigung an Vergiftungszentralen muss daher mit diesem spezifischen UFI-Code verknüpft werden (ansonsten beleibt der UFI-Code wie bereits erwähnt „leer“).

Mit der PCN-Meldung ist das Verfahren bezeichnet, wonach die Informationen über ein gefährliches Gemisch an Vergiftungszentralen in jedem Mitgliedsstaat des Europäischen Wirtschaftsraums übermittelt werden.
Bei diesem Verfahren wird eine bestimmte chemische Zusammensetzung des Gemisches mit einem bestimmten UFI-Code verknüpft.

Anschließend müssen Sie alle Änderungen und Aktualisierungen im Zusammenhang mit diesem Code regelmäßig und genau überwachen.

Die Meldung erfolgt in einem von der ECHA (European Chemicals Agency) herausgegebenen Software-Tool.

So wird eine PCN-Datei erstellt, in der neben den Daten zur Zusammensetzung auch viele weitere Informationen über die Chemikalie enthalten sind und die an die Datenbank der Vergiftungszentralen übermittelt wird.

Darauf folgt eine regelmäßige Überwachung und gegebenenfalls Aktualisierung der PCN-Datei.“

Da zahlreiche Informationen in diesem Artikel präsentiert werden, füge ich eine grafische Darstellung des PCN-Prozesses Schritt für Schritt hinzu (das Generieren von UFI-Code ist nur ein Teil dieses Prozesses):

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Wissen Sie nicht, wo anzufangen? Oder keine Zeit haben, diese PCN-Meldung effizient und sachgemäß durchzuführen (und auch zu aktualisieren)? Dann ist möglicherweise die Zeit angekommen, mir eine E-Mail an simona@bens-consulting zu senden.

Die Kontaktaufnahme mit mir kostet Sie absolut nichts – kann Ihnen aber viel Ärger im Januar 2021 ersparen.

Haftungsausschluss:
Die Informationen in diesem Blog werden mit äußerster Sorgfalt zusammengestellt. Er dient jedoch nicht der Beratung (zu Chemikalien) und der Anbieter übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für die Richtigkeit, Genauigkeit und Aktualität der veröffentlichten Inhalte. Wenn Sie Beratung für einen bestimmten Fall benötigen, schreiben Sie uns bitte an bojan.dimic@bens-consulting.com

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