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UFI / PCN | 09. Okt 2018

Vor kurzem hat das ECHA-Portal einen ziemlich interessanten Artikel von Autoren Jakob Aahauge veröffentlicht, der sich auf den UFI-Code bezieht.

Weil der Inhalt für das Verstehen dieses Bereiches wichtig ist, haben wir ein Teil des Artikels, der nicht zu technisch ist, übersertzt. Der Artikel is ziemlich lang, deshalb haben wir es in zwei Teile zerbrochen.

Heute teilen wir mit euch den ersten Teil.

Bald wird ein Portal für Meldungen an Giftinformationszentren errichtet, das auf eine einfache und sichere Weise allen Verwickelten ermöglicht, Informationen vorzubereiten und im neuen harmonisierten Format den zuständigen Behörden in verschiedenen Mitgliedsstaaten zu vermitteln. Im Folgenden werden Tatsachen beschrieben, die sie zur Vorbereitung der Informationen kennen müssen.

Die Meisten Leute denken nicht viel darüber nach, was die Plastikflaschen  unter der Küchentheke beinhalten. Gewöhnlich sind sie sehr pompös beschriftet, zum Beispiel: »Gründliche Reinigung!«, »Hervorragende Reinigungsleistung!« oder »Fortschrittliche Reinigung!«. Als Importeur oder Benutzer des Gemisches wissen Sie, dass hinter diesen bunten Beschreibungen starke Chemikalien stehen können. Bei der Reinigung und für andere Zwecke sind sie effektiv, sie können aber auch missbraucht werden und Vergiftungen verursachen.

Wenn man sich zufälligerweise mit den gefährlichen Gemischen, z. B. Haushalschemikalien, vergiftet, kann man im Notfall das nationale Giftinformationszentrum anrufen und hinsichtlich der Vergiftung einen Gesundheitsrat bekommen.

Die EU-Giftinformationszentren empfangen über 600.000 Anrufe jährlich. In rund eine Hälfte aller Ereignisse bzw. Vergiftungen sind Kinder verwickelt und in mehr als 40 % der Fälle ist die Produktidentifikation schwierig.

WIE MAN AM EINFACHSTEN DAS PRODUKT IDENTIFIZIERT

Die größte Herausforderung bei der Identifizierung des Produkts, das die Vergiftung verursacht hat, liegt darin, dass der Handelsname nicht immer eindeutig ist. Das bedeutet, dass auch wenn man mit einer bestimmten Flasche in der Hand am Telefon steht, der Berater an der anderen Seite der Telefonlinie nicht wissen wird, um was für ein Produkt es geht.

Deshalb hilft die neue UFI-Bezeichnung bzw. Unique Formula Identifier (eindeutiger Rezepturidentifikator) das Produkt mit der Angabe zu verknüpfen, die von der Industrie übermittelt wird z. B. der Handelsname des Produkts und seine Zusammensetzung.

UFI ist der eindeutige Code für jede Zusammensetzung des Gemisches, der dabei hilft, ein Gemisch zu identifizieren und ermöglicht einen genauen und schnellen Gesundheitsrat im Fall einer Vergiftung. Die UFI-Codes werden mithilfe eines Werkzeugs, das auf der Website der Giftinformationszentren bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zu Verfügung steht, generiert. Der Code muss auf den Etiketten angeführt werden.

WAS MÜSS MAN MELDEN?

Wenn ihr der Importeur oder nachgeschalteter Anwender seit und wollen ein Gemisch vermarkten, das als gesundheitsschädlich oder als Gemisch mit physikalischen Gefahren eingestuft ist, müsst  euch Informationen darüber den zuständigen Behörden im jeweiligen Mitgliedsstaat vermitteln. Die geforderten Informationen schließen Folgendes ein:

- die volle chemische Zusammensetzung des gefährlichen Gemisches und

- die Produktkategorie laut dem harmonisierten europäischen Produktkategorisierungssystem (EuPCS). Es gibt einige Ausnahmen für Gemische, die als umweltschädlich kategorisiert sind, für Medizinprodukte, Kosmetikprodukte, Gase unter Druck und Explosivstoffe.

Alle Informationen müssen im harmonisierten Format für Meldungen an Giftinformationszentren (PCN) dargestellt werden.

In ein Paar Tagen folgt also das zweite Teil des Artikels.

Haftungsausschluss:
Die Informationen in diesem Blog werden mit äußerster Sorgfalt zusammengestellt. Er dient jedoch nicht der Beratung (zu Chemikalien) und der Anbieter übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für die Richtigkeit, Genauigkeit und Aktualität der veröffentlichten Inhalte. Wenn Sie Beratung für einen bestimmten Fall benötigen, schreiben Sie uns bitte an bojan.dimic@bens-consulting.com.

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